Interview mit mir

Just-take-a-look Berlin - Interview mit mir - 2.1

 

 

 

Interview mit mir

 

11 Fragen an mich, die einiges verraten:

Blogger antworten

 

 


Im letzten Monat bekam ich von meiner Freundin und Bloggerkollegin Katrin  von – Schön ist das Leben – eine Anfrage, ob ich auch an dem Interview – 11 Fragen an mich, die einiges verraten: Blogger antworten – teilnehmen würde. Sie schickte mir dann eine Mail mit dem Link zu den Fragen von Chrissi aus der Edelfabrik. Ich hatte gleich zugesagt – aber mit der Beantwortung wollte ich mir doch Zeit lassen, denn ich hatte soviel anderes noch zu tun, wie ihr ja sicherlich wisst.

Aber jetzt endlich habe ich es geschafft und ihr könnt mein Interview mit mir heute lesen. Ich selber finde es immer wieder spannend, auch mal etwas mehr über die Menschen hinter den vielen Blogartikeln die ich so lese, zu erfahren. Vor allem ist es gerade interessant, auch die “Kleinen Geheimnisse” zu erfahren, auch und gerade wenn ich die Blogger noch nicht persönlich kennenlernen konnte.


Just-take-a-look Berlin - Interview mit mir


Was wertschätzt Du in einer Freundschaft am meisten?

Für mich ist es gerade in einer Mädelsfreundschaft extrem wichtig, dass es keinen “Zickenkrieg” gibt. Eifersüchteleien, Neid, Druck aufbauen, Beleidigt sein und mich nur für sich haben zu wollen, so etwas kann ich wirklich nicht ausstehen und gehören auch nicht in eine Freundschaft. Ich brauche auch in einer Freundschaft meine Freiheit. Mit meinen Freundinnen habe ich so ein stillschweigendes Abkommen. Bis auf eine Freundin, wohnen die beiden anderen Ladies etliche Kilometer entfernt. Doch für alle gilt, wir sehen uns nicht häufig, aber wir telefonieren oder schreiben uns. Manchmal aber auch das sehr unregelmäßig. Da können schon mal einige Wochen dazwischen liegen und trotzdem brauchen wir bei unseren Gesprächen keinen neuen Anfang, sondern machen da weiter, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Verständnis, Vertrauen, Verschwiegenheit und sich kennen, ich denke dass ist unser “Geheimnis”.

Ich finde das wirklich total super, ich brauche kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mich von mir aus auch mal nicht melde, bekomme keine Vorwürfe (gibt´s dich auch noch?). Wir Mädels können über alles quatschen und wissen eigentlich alles voneinander. Egal aus welchem Bereich unseres Lebens und wir können uns auch kritisieren, ohne dass eine gleich eingeschnappt ist. Dieses Vertrauen und die Verschwiegenheit, aber auch die Ratschläge und Vorschläge zu vielen Themen sind unter uns Freundinnen einfach Goldwert!!!



2   Wärst Du gerne berühmt? Und wenn ja: Auf welche Art und Weise?

So richtig berühmt? Nein wohl eher nicht. Ich liebe es gerade hier in Berlin so herrlich anonym zu sein. Man kann machen was man will, keiner stört sich daran, keiner stellt Fragen oder wispert hinter dem Rücken – zumindest bekomme ich es nicht mit. Während meiner Geschäftszeit war ich eine öffentliche Person, jeder wusste was über mich, egal wo man sich aufhielt (wo zB. das Auto geparkt war) oder was man tat. Das ist in einem kleinen Ort doch schon häufig mega anstrengend gewesen. Wir haben damals oft gesagt: “Wenn du abends mit einem Mann ausgehst, steht am nächsten Tag in der Zeitung, dass du im 5.Monat schwanger bist”.

Okay, jetzt bin ich auch ein wenig öffentlich, aber auf jeden Fall nicht berühmt. Ich kann selbst entscheiden, was andere über mich erfahren – so wie jetzt in diesem Interview, aber es wird deswegen wohl kaum morgen im Netz stehen, dass ich in der oder der Straße geparkt habe, dass ich Besuch hatte und dass ich bestimmt einen anderen Mann habe. Es sei denn ihr bringt das jetzt groß raus, smile …


 

 

 

 


3  Für was in Deinem im Leben bist Du am dankbarsten?

Ganz klar für meine Eltern und Geschwister, meinem jetzigen Lebenspartner und meine Freunde. Sie alle haben mich in meinen unterschiedlichen Lebensabschnitten begleitet, waren immer für mich da, egal was ich wieder “angestellt” oder vor hatte, was auch geschehen war. Auf ihre Unterstützung all die ganzen Jahre oder auch mal nur abschnittsweise, bin ich so dankbar, denn vieles wäre ohne sie einfach nicht möglich gewesen oder nur mit noch größerer Kraftanstrengung. (denn natürlich gab es auch Tiefschläge und nicht so schöne Situationen) Dankbar bin ich aber auch für das Glück das ich häufig hatte, dass ich mein Leben eigentlich genauso gestalten und leben konnte wie ich es zu der entsprechenden Zeit wollte, auch wenn ich Umwege in Kauf nehmen musste. Gradlinig kann schließlich jeder!



4   Glaubst Du, deine Kindheit war glücklicher als die der meisten?

Nein ich denke nicht. Meine Kindheit war okay, ich bin als älteste von drei Kindern aufgewachsen, musste wie viele andere bei den Eltern so einiges an “Neuerungen” durchboxen (zB. auf Rock- und Popkonzerte gehen zu dürfen). Das war manchmal sehr nervig, aber ich hab´s überlebt, smile … Meine Eltern haben nicht alles erlaubt, was wir Teenies unbedingt so machen wollten. Sie hatten sicher ihre Gründe, die wir nicht verstehen wollten. Da gab es natürlich Gejammer und Gezicke. Nur genützt hatte es nix. Meine Eltern waren in der Erziehung relativ streng, aber wenn ich mal nicht weiterkam und Hilfe brauchte, konnte ich mich immer auf sie verlassen, egal was es war. Gerade auch in finanziellen Dingen, wie bei der ersten eigenen Wohnung, ein eigenes Auto oder der Start mit meinem eigenen Geschäft – und so ist es immer noch. Meine Eltern haben mir so vieles ermöglicht, haben zwar nicht immer meine Motivation für einige “Projekte” verstanden, aber sie haben geholfen und waren und sind stolz wenn ich es geschafft hatte oder habe, den einen oder anderen Traum zu verwirklichen.

Leider habe ich meinen Vater nicht mehr an meiner Seite, er fehlt mir in vielen Dingen so unendlich doll. Ich war ein “Papa-Kind”. Nicht dass ich meine Mutter nicht lieb hätte, aber mit meinem Vater hat mich so einiges eng verbunden. Tja und mittlerweile ist es nun soweit, dass meine Mutter immer öfter auf die Hilfe von uns Kindern angewiesen ist, die wir ihr natürlich alle geben. Wobei das durch die Entfernung von 450km nicht immer einfach ist. So dreht sich das Leben!


 

Just-take-a-look Berlin - Interview mit mir

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5  Welche Deiner Reisen hat Dich verändert?

Eigentlich keine. Ich habe schon viele Länder und Städte bereist, jeder Urlaub hatte seine Erlebnisse, aber verändert haben sie mich nicht. Gerne würde ich einige Ziele nochmal besuchen. New York zum Beispiel, Mauritius oder Kenia, um zu schauen was sich dort verändert hat. In den letzten Jahren bin ich lieber in Deutschland geblieben, ich hatte schon von meiner Reise-Wish-List die favorisierten Ziele abgeharkt, aber mich im eigenen Land noch nicht viel umgesehen. Die Nordsee und Ostsee – traumhafte Urlaubsgebiete und sind relativ schnell zu erreichen.


 


6  Wofür gibst Du üblicherweise viel Geld aus?

Für Fashion, Taschen und Schuhe. Love it!


 


 

7Wenn du die Wahl aus allen Personen auf der Welt hättest, wen hättest Du gerne als Gast zum Dinner?

Karl Lagerfeld! Ich würde mich zu gerne mit ihm über Fashion, die Welt und auch über seine Choupette unterhalten. Ich finde den Grandseigneur der Designer einfach spannend, seine Sichtweisen auf viele Dinge interessant und liebe seinen Humor.

Um genügend Zeit für meinen Gast zu haben, würde es auf jeden Fall schlichte, aber interessante Küche geben, etwas Hanseatisch und vom Meer angehaucht. Krabben wären auf jeden Fall dabei und Fisch sowieso. Schließlich bin ich auch aus dem Norden. Dazu Cola? – für ihn und Weißwein für mich, smile … Mal sehen, vielleicht lässt er sich ja auch zu einem schönen Glas Wein überreden. Ach, und Choupette ist natürlich auf einen Napfvoll auch sehr herzlich willkommen.


 


8 Welches ist der Lieblingsplatz in Deiner Wohnung?

Einen direkten Lieblingsplatz habe ich nicht. Früher saß ich gerne mit meinem Kaffee und meinem Notebook am Tresen in der Diele, aber seit ich den riesigen Tisch habe, sitze ich dort sehr gerne. Trotzdem lümmel ich aber auch zu gerne auf der Couch oder liege zum Filme gucken auch mal mit meinem Abendessen und den Katzen im Bett. Wenn mein Freund da ist, liegen wir dort alle, smile … Zu schön und herrlich gemütlich!



9  Hast Du ein Lebensmotto und wenn ja welches?

Nein eigentlich nicht. Wenn, dann höchstens: Geht nicht – gibt´s nicht. Ich habe mich noch nie von irgendwas im Leben abschrecken oder unterkriegen lassen. Habe mich auch durchgebissen, wenn es sein musste. Es gab bisher immer eine Möglichkeit wie es weiter gehen könnte. Das Wort Stillstand ist auch nicht meins. Im Gegenteil, wenn ich etwas erreicht habe, tun sich nach einiger Zeit schon wieder neue Projekte auf.


 

 

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10  Wenn du ein Edding wärst, wie dick wärst du und welche Farbe hättest du?

Ich wäre bestimmt der schmale Edding, vielleicht sogar eher der Fineliner – und Schwarz. Schwarz als favorite color und schmal, weil ich mich als kräftiger Edding nicht wohlfühlen würde. Ich will nicht noch dominanter sein, smile … als ich durch meine schwarze Farbe eh schon bin.


 


11 Wenn Du morgen aufwachen würdest mit einer neuen Fähigkeit oder Eigenschaft, was wäre das?

Oh, ich hätte Geduld! Das wäre in vielen Bereichen mega hilfreich. Denn Geduld habe ich wirklich keine oder nur in ganz seltenen Fällen. Meist muss ich mich auch dazu regelrecht zwingen, was oft kläglich scheitert. Ich kann, wenn etwas nicht nach meinen Vorstellungen läuft, mir zu lange dauert oder nicht auf Anhieb klappt, megamäßig ausrasten. Meist reagiere ich meine Wut dann an Gegenständen ab, die nun auch nichts dafür können, dass ich keine Geduld habe. (Türen zuschlagen, den Gegenstand als Auslöser der Wut auf den Boden schmeißen o.ä.) Klar weiß ich dass das auch keine Lösung ist, aber in dem Moment ist es einfach befreiend. Hättet ihr das von mit gedacht?

Ein großes Sorry an all die, die so einen Anfall von mir schon einmal miterleben mussten. Meistens entschuldige ich mich auch zeitnah für den Riss meines Geduldsfadens, aber geschehen ist geschehen. Hmm … so über Nacht diese doofe Eigenschaft loszuwerden wäre schon klasse!


 

Wie wäre es, wenn jetzt jemand anderes die elf Fragen auch beantwortet und wir uns auf neue spannende Antworten freuen dürfen? Ich habe Anett von – Aus Freude Moppis Blog – gebeten, diese schöne Reihe fortzusetzen. Ich bin sehr gespannt, was sie uns für Antworten auf die 11 Fragen zu lesen gibt.

 

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6 Antworten to “Interview mit mir

  • Danke für die Einblicke in Dein Leben und Deine Gefühlswelt. Ich lese so etwas sehr gerne bei einer Bloggerin, der ich schon eine ganze Weile folge.
    Danke für´s Verlinken, nächste Woche werde die meine Antworten zu den Fragen posten.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    • Liebste Anett,
      sorry, dass ich nicht schon eher regiert habe, aber es war so viel zu tun, mein Job und auch die paar Stunden auf der Fashion Week – mein Zeitmanagement war echt ausgeschöpft! Ich freue mich sehr auf Deine Antworten zu diesen Fragen und bin schon total gespannt, smile …
      Herzliche Grüße
      Mo

  • Sehr coole Aktion! Vieles würde ich ähnlich beantworten, denke ich 🙂 Auch was du über Freundschaften sagst, finde ich super. Und lLagerfeld zum Dinner … darf ich dann auch kommen 😉 ? Tolle Fragen und spannende Antworten von dir!

    Klasse Interview, vielleicht bin ich irgendwann auch dabei oder mache mal so was ähnliches

    Viele liebe Grüße
    Chris

    • Meine liebe Chris,
      ich danke Dir sehr für Dein Feedback und entschuldige, dass ich nicht eher geantwortet habe. Wie Du sicher mitbekommen hast, war durch die Week bei mir die Zeit so mega knapp, dass ich kaum zu etwas gekommen bin.
      Natürlich darfst Du beim Dinner mit Karl dabei sein, smile … Krabben und generell Fisch ist für Dich okay?
      Ich würde mich sehr freuen und es total klasse finden, wenn Du Dich in diese Interviewreihe mit einklinkst und auch die 11 Fragen beantworten würdest. Soll ich Dir den Link nochmal schicken, oder willst Du die Fragen so von mir übernehmen?
      Ganz liebe Grüße und ich umarme Dich
      Mo

  • Liebe Katrin,
    das ist ja total süß von Dir, dass Du mich in Deinem Artikel “Klicks des Monats” http://www.das-leben-ist-schoen.net verlinkt hast. Lieben, lieben Dank dafür, ich freue mich riesig darüber und auch über Deine Komplimente, smile …
    Liebste Grüße und bis ganz bald
    Mo

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