Work-Life-Balance

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Work-Life-Balance 2019

mit Tipps zum Erreichen im neuen Jahr 


Ich habe mir keine großartigen Neujahrsziele gesteckt, denn meistens wirft man sie nach einigen Tagen oder in den ersten Wochen doch wieder um. Was ich aber tun möchte ist Prioritäten setzen, Pläne machen, Kalender und Listen führen – also ein besseres Selbstmanagement zu bekommen. Das könnte mir helfen meine Work-Life-Balance wieder zu finden, denn die ist in den letzten Monaten verloren gegangen.


 

 


Work-Life-Balance?

Das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben – oder anders ausgedrückt:

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit, Leben, Gleichgewicht.

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Es wird immer wieder darüber diskutiert, was daran und warum es so wichtig ist, ein Gleichgewicht zwischen dem Job und dem Privatleben zu bekommen, oder eben auch zu halten. Verschiedene Modelle werden mittlerweile auch von den Arbeitgebern angeboten um es den Mitarbeitern etwas zu erleichtern ihre volle Arbeitskraft zu leisten, aber auch gleichzeitig genügend Freiraum für das private zu haben oder zu bekommen. Arbeitszeitreduzierung, Arbeitszeitverlagerung, Gleitzeit, Homeoffice – wo es geht, aber auch präventive Maßnahmen zur Gesundheitserhaltung in Form von Bewegungsangeboten Sport, Massagen, Yogakursen u.a.

Nur hilft das wirklich bei ständigem Termindruck, bei den Anforderungen nur das Beste zu leisten und zu geben, Geld verdienen ohne Ende? Immer mehr Aufgaben, die abgearbeitet werden müssen, immer mehr Arbeiten übernehmen um im Job zu überzeugen?

Es hat sich im Laufe der Jahre auch unser aller Anspruch geändert. Firmen kalkulieren knapper um am Markt bestehen zu können, sie fordern noch mehr Einsatz und Engagement von ihren Mitarbeitern, die Anforderungen an unsere Leistungsbereitschaft sind enorm gestiegen und durch die digitale Welt sind wir ständig erreichbar. Wir müssen heute im Arbeitsleben mehr Kooperations- und auch Selbstmanagementfähigkeiten sowie Eigenverantwortlichkeit zeigen.


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Aber auch im Privaten sind die persönlichen Anforderungen gestiegen. Wir wollen eine tolle Wohnung, häufiger in den Urlaub fahren, Urlaubsziele wie kleine Paradise, oder auch ein nobleres Auto. Mehr Luxus insgesamt.

Natürlich dürfen wir auch die familiären Anforderungen nicht übersehen. Ob Kinderbetreuung, oder die Pflege der Eltern, all das kann zu massiven Problemen werden, wenn man nicht entsprechend gegensteuern kann. Unzufriedenheit und Stress pur! Nur wo könnte man ansetzen um das Gleichgewicht wieder her zustellen oder es zu halten?

Ich habe während der Feiertage zum Jahreswechsel tatsächlich mal intensiver darüber nachgedacht, was will ich, was leiste ich, wie weit kann ich mir selbst gegenüber gehen und was sollte anders werden?


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Mir macht meine Arbeit wirklich Spaß, sowohl in der Schule als auch die freiwillige und die zusätzliche Arbeit am Blog, aber sie soll und darf nicht zur Belastung werden. Wer sich gerne unter Druck setzt, zu perfekt, zu 100% ig sein will, so wie ich, kann sehr schnell auch unzufrieden werden wenn etwas nicht gelingt. Dazu kommt bei mir noch meine Ungeduld, die mich rasend machen kann.

Um meine Balance zu bekommen und sie auch zu erhalten, muss ich mich doch noch öfter entscheiden, was Priorität haben soll. Dann ist es eben mal der Job, mal der Blog und mal das Private, die freie Zeit. Alles auf Einmal  – das muss ich mir wirklich abgewöhnen!

Ich möchte einfach in diesem Jahr für mich eine größere Ausgewogenheit zwischen Arbeit und Privatem erzielen, das würde mir schon reichen! Soll heißen, mein Job in der Schule und auch die Arbeit am und für den Blog sollen zusammen gerechnet nicht mehr ganz so viel Zeit einnehmen. 8 Stunden Schule plus häufig 3-4 Stunden am Tag für die Blogarbeit ist auf Dauer kein gutes Zeitfenster mehr. Das „Leben“ bleibt auf der Strecke. Einsicht? Ja, vielleicht doch ein bisschen, wenn ich bedenke, dass ich im Herbst nur durch eine anfangs leichte Erkältung zum Schluss echt krank war und es ewig gedauert hatte, bis ich mich richtig erholt fühlte.

Ich möchte mir mehr Zeit für mich, für Sport, Freunde, Kunst und Kultur nehmen, z.B. auch mal wieder ins Theater gehen.

Gerade der Sport soll möglichst ein- oder zweimal die Woche zum Thema werden, denn im vergangenen Jahr habe ich fast gar nichts in dieser Richtung gemacht.

Öfteres Treffen mit Freunden soll auch im neuen Jahr ein weiterer Schwerpunkt sein, auch mal wieder Städtereisen zu unternehmen wäre ein Thema. Die Kunst und Kultur nicht nur in Berlin, sondern sich in ganz Deutschland mal wieder andere Städte anschauen und auch Städte anderer europäischer Länder besuchen. Ich bin außer zur Week in Mailand in letzter Zeit überhaupt nicht mehr rausgekommen.

Früher habe ich das ganz häufig mal als Wochenendtrip gemacht, aber in den letzten Jahren ist das ganze irgendwie eingeschlafen.

Trotz dieser Überlegungen und Gedanken bin ich dankbar für das was ich habe und bisher erreichen konnte. Ich will aber die wertvollsten Momente mehr genießen, den Augenblick leben und vor allem entspannter mit Reizthemen umgehen – wenn ich das umsetzten kann, dann glaube ich, schaffe ich meine

persönliche Work-Life-Balance ganz gut.


Ich finde schon, dass ein gesunder Geist auch nur in einem gesunden Körper wohnen kann und wir  – jeder ganz für sich selbst dafür Sorge zutragen hat, dass das auch so ist – und bleibt. Wenn Job und Privates vielleicht zu viel wird, man sich überfordert fühlt, muss man die Notbremse in irgendeiner vertretbaren Form ziehen.

Hier auch noch ein paar Tipps, wo man ansetzen könnte, wenn es einem alles zu viel wird:


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Zu Anfang steht natürlich eine oder DIE Selbstanalyse.

Jeder weiß für sich am besten, was ihn glücklich und zufriedener macht. Wieviel Belastung kann man sich zumuten und hält sie aus, im Job genauso wie Privat. Was habe ich für Stärken, was für Schwächen? Will ich für den Job leben? Lebe ich nur für andere? Will ich das wirklich? Wenn ich hier schon Antworten geben kann und erkenne was mir gut oder nicht so gut tut, kann ich mir kleine Ziele stecken, die auch erreichbar sind. Schon allein dadurch kann sich die persönliche Zufriedenheit erhöhen.

 

Private Termine genauso wichtig nehmen wie die Beruflichen.

Verabredungen, soziale Kontakte sind genauso Termine wie ein Meeting oder eine Konferenz. Also sollte man sie genauso behandeln und nicht auf- oder verschieben nur weil sie privat sind. Das macht auf Dauer auch unzufrieden.

 

Auf die Gesundheit achten

Je nach Beruf sind es andere Anforderungen und Tätigkeiten. Deshalb ist gesunde Ernährung schon einmal ganz wichtig. Ständig Fastfood oder hastig zu essen, nur weil keine Zeit da ist, hilft nicht wirklich. Der Genuss am Essen ist genauso wichtig wie das was wir essen. Auch Sport und Bewegung ist ein wesentlicher Faktor um sich wohler und ausgeglichener zu fühlen. Der Kopf wird buchstäblich freier, wenn wir uns bewegen. Außerdem könnte man seine Freunde oder die Familie gleich mit einbinden. Also zwei Fliegen … Ob nun spazieren gehen und dabei nett plauschen, oder im Fitnessstudio sich gegenseitig motivieren – warum denn nicht?

 

Das eigene Zeitmanagement verbessern

Zeitfresser finden steht schon mal ganz weit vorne. Viele Aufgaben würden sicher schneller erledigt sein, wenn nicht immer wieder was dazwischen kommt. Soll heißen im Job die Frage der lieben Kollegen „Kannst Du mal …“ mit Nein beantworten, oder die größte Aufgabe zu erst erledigen, damit die kleinen Sachen dann schneller von der Hand gehen. Das gilt auch für ungeliebte Arbeiten. Man vertrödelt echt zuviel Zeit, wenn nicht so tolle Arbeiten aufgeschoben werden.

Auch unsere geliebten Smartphones sind echt Zeitkiller! Hier noch mal schnell checken, das noch eben beantworten usw. und schon ist wieder viel Zeit verloren gegangen!

Geht mir ständig so, smile …

 

Die Arbeitskollegen überhaupt …

Man muss sie nicht immer mögen, aber sie können zum eigenen Wohlbefinden beitragen. Gegenseitiger Druck, ein firmeninterner Konkurrenzkampf oder sogar im schlimmsten Fall Mobbing bringt die Laune zur Arbeit zugehen gen null und damit die Work-Life-Balance komplett aus der Bahn. Man nimmt Jobkonflikte mit ins Private, grübelt unter Umständen den ganzen Abend darüber nach und kann nicht schlafen. Besser wäre es doch, direkt mit den Kollegen zu kommunizieren, den Mut zu haben zu sagen was einen stört und somit auch größeren Konflikten aus dem Weg zugehen. Man selbst hat dann am meisten davon! Auch Teamwork könnte helfen. Wenn es machbar ist, Arbeiten gemeinsam aufteilen und erledigen. Der Stress wäre dann auch geteilt.

 

Gesamtlimit für Arbeiten setzen

Sich ein Limit für die Aufgaben pro Tag setzen kann auch sehr hilfreich sein.

Also, sich nicht selbst mit Aufgaben überfrachten. Lieber etwas weniger erledigen, dafür aber mehr Zeit haben. Manche Dinge müssen nicht sofort passieren, oder man könnte sie auch miteinander verbinden. Eine To-Do-List ist tatsächlich sehr hilfreich um auch wichtige Arbeiten und Aufgaben von nicht ganz so wichtigen zu trennen. Prioritäten setzen, was zuerst, was zum Schluss!


 

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Der Artikel Zwei Leben im Einklang“ mit einem persönlichen Work-Life-Balance Test auf H/S Hesse und Schrader ist übrigens sehr zu empfehlen.

 

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Outfit:

  • Mantel: Maura
  • Rock: Yenikolka
  • Kleid und Stiefel: Zara
  • Brille: Karl Lagerfeld
  • Tasche: MCM

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6 Antworten to “Work-Life-Balance

  • Ein sehr schöner Post meine Liebe.
    Wie Recht du hast und wie wichtig es vor allem ist.
    Nach Städtereisen und mehr mit Freunden machen steht bei mir für eine ausgewogene Balance zum Job auch ganz oben auf meiner Liste.
    Ich hoffe, dass wir davon einiges in 2019 gemeinsam umsetzen können.
    Drück dich,
    Katrin

    • Liebste Katrin,
      eine ausgewogene Balance zwischen Job und Privatleben ist einfach sehr wichtig! Manchmal
      lässt es sich nicht so leicht und schnell umsetzen, aber man darf es nicht aus den Augen verlieren. Ein echt wichtiges Thema!
      Liebe Grüße und fest umarmt,

      Mo

  • Liebe Mo, Work-Life-Balance stand eigentlich auch auf meinem Plan im letzten Jahr ganz oben. Als kleiner Freelancer arbeite ich seit Jahren eigentlich 24/7. Mein letzter echter Urlaub liegt mehr als 9 Jahre zurück. Der Umzug nach Potsdam sollte eigentlich einiges entschleunigen und mir finanziell die Möglichkeit geben, mein Leben neu zu ordnen und einige Monate langsamer zu machen. Was daraus geworden ist, weißt du ja. Die private wie finanzielle Vollkatastrophe aus Schicksalsschlägen, Handwerksbetrug und anschließender Pleite… Aber grundsätzlich ist das ein ganz wichtiges Thema. Ich glaube auch, dass man sich bewusst Auszeiten nehmen und der ständigen Verfügbarkeit entsagen muss. Essen genießen – statt es zu fotografieren – und öfter mal das Handy wirklich ausmachen, wenn man private Zeit hat. Ich wünsche uns beiden ein ruhigeres Jahr mit mehr Auszeiten.
    Allerliebste Grüße
    Chris
    https://stylepeacock.com

    • Liebste Chris,
      vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine Wünsche. Vor allem Du brauchst unbedingt ein ruhigeres Jahr und Entschleunigung. Es war für Dich ja nun alles andere als eine Balance in 2018.
      Versuchen sollten wir beide etwas mehr Ruhe ins Ganze zu bringen und uns gegenseitig darin zu unterstützen.
      Ich glaube das könnte klappen, oder?
      Für Dich auch einen ruhigen Sonntag und versuche ihn zu genießen!
      Fühl Dich fest umarmt,
      Mo

  • Danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich stimme dir zu. Auf die richtige Balance kommt es an. Solange das Bloggen zwar zeitaufwändig ist, aber Freude bringt, ist es ok. Sobald es mehr und mehr zu einer zusätzlichen Pflicht wird, nicht mehr.
    Die Fotos sind übrigens super. Welches Gebäude ist das denn? Bildet einen tollen Hintergrund.

    • Liebe Steffi,
      naja, Freude macht mir das Bloggen auf jeden Fall, aber ich merke, dass es auch zu viel Zeit braucht. Zeit, die oft auf Kosten von Freunde treffen und andere Aktivitäten geht.
      Ganz lieben Dank für Dein Kompliment zu meinen Fotos. Die Location ist das Futurium in Berlin.
      Hab noch einen schönen Sonntag.
      Liebste Grüße
      Mo

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